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Aktuelles

Wellendorf - Zeltlager im Sauerland vom 01.07.2018 - 10.07.2018

Veranstaltungen

So 22.10.2017,
17:00 UhrKonzert in St. Pankratius Borgloh

25.08.2016

Besuch missio und misereor am 04.08.2016

Zuerst besuchten wir das kath. Hilfswerk missio in Aachen. Frau Havereth gab uns Einblick in die Geschichte und das Anliegen des Hilfswerks, das vor über 100 Jahren gegründet worden ist und zeigte das Wirken in der pastoralen Arbeit der Kirchen und Ordensgemeinschaften mit knapp 100 Mitarbeitern, insbesondere in Afrika und Asien, auf. Durch ihre Projektreisen nach Myamar und Thailand wurde eindrücklich und beispielhaft das Wirken zum Heil und zur Heilung der Menschen deutlich. Der Besuch der Ausstellung im Haus, des missio Shops und der Hauskapelle ließen den Geist des Hauses spürbar werden. Im Anschluss daran besuchten wir das Hilfswerk misereor, ebenso in Aachen ansässig, das von Kardinal Frings 1959 zum Kampf gegen Armut und Hunger in der Welt als bischöfliches kath. Hilfswerk in Deutschland gegründet wurde. Michael Stahl, zuständig für die Spender- und Partnerbetreuung bei misereor - 300 Mitarbeiter - führte uns zunächst in die Hauskapelle, siehe Foto. Auf dem Weg zum Konferenzraum wurden die verschiedenen, der seit vielen Jahren tätigen Gruppe gut bekannten Hungertücher, sichtbar und Erinnerungen kamen auf. Detaillierte Ausführungen durch Michael Stahl machten uns die lebenswichtige Hilfe misereors in über 100 Ländern dieser Erde bewusst. Er betonte, dass sie als Mitarbeiter von misereor nur mit uns, den Aktiven in den Gemeinden und den Spendern die Menschen unterstützen und ihren Dienst gut ausführen könnten. misereor wird von Kollekten und Spenden und zu großen Teilen durch Bundesmittel unterstützt. Die Pfarreiengemeinschaft fördert seit vielen Jahren das von misereor begleitete Straßenkinderprojekt in Neu Delhi, Indien, "butterflies". Dieses wird weiterhin von misereor begleitet. Der Gruppe ist es ein Anliegen, ein neues Projekt zu unterstützen und so wählte sie im Vorfeld mit Hilfe von Projektbeschreibungen das Bildungsprojekt "Schulen für eine friedliche Zukunft" in der Diözese Rumbeck, in der Republik Südsudan, aus. Dieses Projekt stellte Michael Stahl vor, veranschaulicht durch beeindruckendes und bedrückendes Fotomaterial. Wie wir wissen, wurde der Südsudan nach 40 Jahren Krieg im Jahr 2003 als der jüngste Staat, der 193. der Erde gegründet. Eine große Freude kam auf bei der Bevölkerung. Die Unruhen nehmen aktuell jedoch wieder zu. Die gesamte Infrastruktur ist zerstört. Misereor ist jedoch seit 20 Jahren ein verlässlicher Partner und dabei die Bildung zu fördern, das ist auch aktuell möglich. Bildung ist das "A und O" und so zeigte sich die Gruppe entschlossen zu helfen und das 80% Analphabetentum verringern. Konkret kann der Bau von Schulblöcken, der Kauf von Schulbänken oder das Gehalt der LehrerInnen gefördert werden.

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