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Aktuelles

Sternsingeraktion 2018 Am 07.01.2018 sind die Sternsinger wieder in unserer Pfarreiengemeinschaft unterwegs

Veranstaltungen

So 17.12.2017,
16:30 UhrAdventskonzert in Wellendorf

04.12.2014: Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Frauen aus Dissen, Bad Rothenfelde, Hilter, Wellendorf und Borgloh starten Aktionen


Heute ist der internationale Gedenktag „Nein zu Gewalt gegen Frauen“, zu dem im Osnabrücker Land Veranstaltungen stattfinden. Auch Frauen aus Dissen, Bad Rothenfelde, Hilter, Wellendorf und Borgloh haben sich zusammengetan, um auf das Thema hinzuweisen und Anlaufstellen für betroffene Frauen vorzustellen. In diesem Jahr taten sich auf Anregung von Magret Dieckmann-Nardmann, pastorale Mitarbeiterin der Pfarreiengemeinschaft am Teuteburger Wald, erstmals Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) aus Bad Rothenfelde, Hilter, Borgloh und Wellendorf sowie die Gleichstellungsbeauftragten Marina Wernemann aus Bad Rothenfelde und Regina Meyer-Kitzmann aus Hilter, die Pastorin Gesine Jacobskötter, die Pflegedienstleiterin des Seniorenzentrums Dissen Susanne Langemeier und die stellvertretende Leiterin des Kindergartens Regenbogen in Dissen Annette Kasmann mit anderen zusammen, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Denn wie Meyer-Kitzmann aus Erfahrung weiß: „Die Frauen melden sich nicht bei uns.“ Gerade in kleineren Orten sei die Sorge groß, andere könnten mitbekommen, wenn eine Frau Hilfe sucht. Daher arbeite sie auch mit anderen Beratungsstellen im Landkreis zusammen, bei denen betroffene Frauen anonym Hilfe bekommen können. Wernemann betonte: „Es ist wichtig, dass Nachbarn und Freunde hinschauen.“ Während Kasmann hinzufügte, es gehe nicht nur um körperliche Gewalt, sondern auch um psychische. Ihr Tipp im Umgang mit Frauen, die möglicher Weise Opfer von Gewalt geworden sind: „Signalisieren: Du kannst zu mir kommen.“ Wie vielschichtig das Thema ist, machte zudem Jacobskötter klar, indem sie darauf hinwies, dass Frauen nicht nur Opfer, sondern auch Täter werden können, Stichwort: Gewalt in der Pflege. Langemeier wiederum berichtete, dass viele Frauen ihre Kriegsverletzungen jahrzehntelang totgeschwiegen hätten. Im Alter kämen diese Erinnerungen aber oft wieder hoch. Eine weitere Herausforderung sei zudem auch der Umgang mit gewalttätigen Männern, wenn sie dement würden. Weitere Informationen und Hilfe gibt es bei der Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt unter Tel. 05 41/8 60 12 26 oder im Internet unter www.biss-os.de.

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